Lange habe ich überlegt, was ich tun kann, um auch unterwegs (Trekking, Radtour, Geocaching) nicht nur meine aktuelle Route aufzuzuzeichnen, sondern jederzeit in der Lage zu sein, zu sehen, wo ich bin.

Der Markt von GPS-Navigatoren ist voll. Die Geräte (robust usw. mal aussen vor) recht teuer, selbst wenn man sie nur einmal kauft.

Ich habe ein iPhone 2G und als das 3G kam, und GPS mitbrachte, war ich etwas unglücklich, wollte kein neues Gerät kaufen (benutze Mobiltelefone generell ohne Verträge).

Letzte Woche nun, fand ich eine Lösung, deren kritischster Punkt der Jailbreak des iPhone ist. Dafür ist man aber im Anschluss (und es läuft) in der Lage, das iPhone 2G mit aller auf dem Markt erhältlichen GPS-Software zu nutzen.

Das beste daran: gekostet hat mich das Ganze insgesamt nur rund 25,- Euro einmalig.

Man benötigt:

- iPhone 2G mit Jailbreak
- Software: roqyBT (rund 8 Euro als Kaufversion)
- Bluetooth GPS-Empfänger

Die Software roqyBT unterstützt einige am Markt befindliche Bluetooth GPS-Empfänger, einer davon ist der wirklich kleine, leichte und gut bewertete JENTRO BT-GPS-8, welchen ich mit für aktuell 16,95 Euro (Angebot! sonst etwa 30,-) bei Reichelt gekauft habe.

Arbeitsweise von roqyBT:
Das Tool bringt einen eigenen Bluetooth-Treiber mit und nutzt die BT-Schnittstelle des iPhone (das normale Bluetooth kann deaktiviert bleiben, das Programm erzeugt eine eigene Verbindung) und erkennt nach kurzer Zeit den im Umkreis von einigen Metern befindlichen GPS-Empfänger. Reichweite zwischen Bluetoothgerät und iPhone max. der normalen Bluetooth-Reichweite. Da man sein Handy und den Empfänger aber eh bei sich trägt, hat man auch immer problemlos Verbindung. Auch im Auto (iPhone als Navi) ist es kein Problem.

Zum Foto oben:

iPhone und BT-Empfänger als Größenvergleich. Der Empfänger wiegt etwa 30-40 Gramm, und ist mit robustem, matten Gummi ummantelt:
http://www.flickr.com/photos/force/4352951617/

Hinweis: das Gerät hängt nur zum Laden des internen Akku am USB, für den Betrieb ist das Kabel natürlich nicht nötig

Auf dem Bild zu sehen: die gestartete roqyBT-Software (läuft bei Programmwechsel zu einer beliebigen GPS-Software normal weiter (siehe oben am Display des iPhone das BT-Zeichen); Verbindung zu Satelliten ist auf auf dem Foto gerade nicht vorhanden, ich war so heiss aufs Testen, dass ich nicht warten wollte, mittlerweile kann ich aber sagen: es geht :-)

Links:
http://www.roqy-bluetooth.net/wp/
http://www.reichelt.de/?ACTION=3;ARTICLE=90655

Vielleicht hat dem einen oder anderen mein Bericht etwas geholfen, ich bin nun auf jedenfall noch eine ganze Zeit glücklich mit dem iPhone der ersten Generation.

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new-super-mario-wii-joshiEs ist endlich da. Lange Zeit stand meine Wii nur beteidigungslos neben dem Fernseher, aber seit heute gibt es endlich wieder einen Grund sie anzuwerfen: New Super Mario Bros. ist da und was soll ich sagen, es macht Spaß. Es ist ein klassischen 2D-Jump’n'Run – von denen es leider nur noch viel zu wenig gibt – mit allen typischen Eigenschaften eines Super-Mario-Spiels. Der Kartenaufbau der einzelnen Welten und die Speicherfunktion (jeweils beim ersten Schloss einer Welt) wurde 1:1 von der DS-Version, die nun auch schon einige Jahre auf dem Buckel hat, übernommen.

Der Frustfaktor in den 80er/90er-Jahren war, dass man auf Konsolen nicht speichern konnte. Dies ist heute leider, durch den höheren Stromverbrauch der Kisten, und vorallem für schnell demotivierte Spieler nicht mehr machbar und so kann man den Weg, jeweils zur Hälfte/beim Abschluss einer Welt zu speichern, als gut bezeichnen. Um zum Speicherpunkt zu kommen hat man je nach Welt ohnehin jeweils drei bis vier Level und ein Schloss mit Zwischengegner/Endgegner vor sich, von daher wirds im späteren Spielverlauf sowieso nicht mehr einfach.

Ohne großes weiteres Gerede: Ich habe eben die ersten Level gespielt und dabei gefilmt. Hier sind nun für euch die Level 2, 3 und das erste Schloss (Ingame videos):

New Super Mario Bros. Wii – Video 1/2
World 1: Level 2 and Bonus Stage
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New Super Mario Bros. Wii – Video 2/2
World 1: Level 3 and first Castle
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hd-videos-mit-der-xbox360-abspielenDer vorliegende Beitrag ist nicht uneigennützig: Ich war auf der Suche nach einer Möglichkeit, (Full-)HD-Videos (1280×720, 1920 x 1080, Codec h.264) auf meiner Xbox360 abzuspielen. Mit der Software Connect360 ist es mir seit Monaten möglich, alles was an Multimedia auf meinem iMac liegt (iTunes-Musikbibliothek, iPhoto-Alben, diverse Videodateien) abzuspielen. Auf der Strecke blieben dabei allerdings Dateien, die im bekannten MKV-Format vorliegen. Die Xbox360 unterstützt diese (meist mit h.264 kodierten) Datei-”Container” nicht direkt.

Die Xbox360 unterstüzt seit 2007 jedoch problemlos den Codec h.264 und aufgelöste Videos bis FullHD. Diesen Umstand können wir uns mit wenigen Schritten zu Nutze machen und die im MKV-Container enthaltenen Informationen mit wenigen Klicks “umpacken” und danach wie gewohnt im Wohnzimmer, auf der Xbox360, abspielen.

Hinweis: Ich beziehe mich hier ausschließlich auf die Arbeit am Mac und die Benutzung einer Xbox360. Für Windows-PCs und Fragen zum Thema, die sich auf die Playstation 3 beziehen, bitte ich, die Internetsuche zu benutzen, da es dafür ausreichend Quellen und Anleitungen gibt.

Folgende Dinge werden benötigt:

- ein Apple-Rechner
- Quicktime Pro 7.x
- MKVTools (Shareware)
- Connect360 (Shareware)
- eine Xbox360-Konsole

Technische Einschränkungen:

- das einzige was zu beachten ist: die Xbox360 unterstützt Videodateien nur bis zu einer Gesamtgröße von 4,00 GB

Auf Grund der technischen Einschränkung werde ich hier zuerst zeigen, wie man MKV-Dateien, die größer als 4,00 GB sind, teilt. Wenn ihr MKV-Dateien habt, die von sich aus kleiner als 4,00 GB sind, könnte ihr den Schritt 1 überspringen, und direkt mit Schritt 2 starten.

Schritt 1: MKV-Dateien (größer als 4,00 GB) teilen

Zum Teilen von MKV-Dateien verwendet man am besten das Programm MKVTools.

mkvtools-screenshot

Erklärung des Screenshots

Punkt 1: Wählt die zu teilende MKV-Datei hier aus
Punkt 2: hier wird die Größe der einzelnen Teile eingestellt (z. B. “3600″ MB) sorgt in jedem Fall dafür, dass die Teile klein genug sind, damit die Xbox360 sie abspielen kann – wenn eure Ursprungsdatei z. B. 4700 MB groß ist, werdet ihr mit der Einstellung von “3600″ zwei Dateien erhalten, eine mit 3600 MB Größe, die zweite mit 1100 MB.
Punkt 3: Mit dem Klick auf “Split” startet das Programm damit, die ausgewählte MKV-Datei zu teilen. Gespeichert werden die Teile in den selben Ordner, in dem die Ursprungsdatei liegt. Im Test auf einem iMac 24″ (Core2Duo 2,8GHz und 3GB RAM) dauerte das Teilen einer 4700 MB großen Datei etwa fünf Minuten – also eine sehr erträgliche Zeit.

Schritt 2: MKV-Dateien “umpacken”, damit sie auf der Xbox360 abgespielt werden könnenDas “Umpacken” einer MKV-Datei in eine MPEG4-Datei geht ziemlich schnell, da wir lediglich das “Container”-Format der Videodatei ändern, aber nicht ihren eigentlichen Inhalt. Genau gesagt heisst das: das Video liegt bereits kodiert als h.264 vor (jedoch verpackt in einen MKV-”Container”) und die Xbox360 kann kann h.264-kodierte Videos abspielen, kann allerdings kein MKV verarbeiten. Das einzige was also zu tun ist: die Videodatei von MKV befreien und in einen neuen “Container” packen, den die Xbox360 versteht. Im Beispielfall ist das MPEG4.

In einem kurzen Video zeige ich was zu tun ist, danach folgt die Erklärung:

http://www.vimeo.com/7240452

So wirds gemacht: mit Quicktime 7 Pro die gewünschte MKV-Datei öffnen. Es dauert eventuell ein wenig, bis die Datei komplett eingelesen ist. Im Anschluss daran mit einem

  • Klick auf “Ablage” und “Exportieren” das Exportfenster öffnen
  • dort unter Exportieren “Film -> MPEG-4″ wählen
  • auf “Optionen” klicken
  • bei Dateiformat “MP4″ wählen
  • auf der Reiterkarte “Video” bei Videoformat “Durchreichen” auswählen

Durchreichen bedeutet, das eigentlich Format des Videos, nämlich h.264, bleibt gleich, nur die “Verpackung” werden wir ändern.

  • auf der Reiterkarte “Audio” sollte bereits “AAC” als Format gewählt sein, wenn ja, einfach alles belassen wie es voreinstellt ist
  • auf der Reiterkarte “Streaming” sind keine Einstellungen nötig
  • auf “OK” klicken
  • im wieder erscheinenden Exportfenster den Name der neuen Datei eingeben (oberer Rand) und dort die Endung “.m4v” angeben (original stand dort “.mkv”)
  • ein letzer Klick auf “Sichern” startet das Umwandeln (”umpacken”) des Videos

Der Vorgang des “Umpackens” geht in der Regel recht Schnell über die Bühne, auf dem vorliegenden Testsystem (iMac, Core2Duo 2,8 GHz, 3 GB RAM) hat eine Testdatei mit knapp 2 GB etwa vier Minuten gedauert.

Schritt 3: HD-Video auf der Xbox360 abspielen

Die fertig erzeugte M4V-Datei kann nun wie gewohnt mit Hilfe von Connect360 auf die Xbox360 gestreamt werden.

Viel Vergnügen beim Schauen!

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Im Termin einfach

defaults write com.apple.QuickTimePlayerX MGPlayMovieOnOpen 1

eintippen, dann geht’s wieder wie gewohnt.

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microsoft-yahooWie der N.Y. Times-Ticker um 8 Uhr Ortszeit verkündete, werden Yahoo und Microsoft, nach langem Hin und Her, gemeinsame Wege gehen. Zumindest bei der Suche im Internet. Wie kurz zuvor bekannt wurde, planen beide Unternehmen, künftig bei der Internetsuche zusammen zu arbeiten. Praktisch sieht das so aus, das Yahoo zukünftig keine eigene Such-Datenbank mehr betreibt, sondern 1:1 auf Microsofts Bing setzt.

Rein optisch wird sich nichts ändern, auch sind andere Unternehmensbereiche (Mail, Flickr, …) nicht von dieser Zusammenarbeit beeinflusst, dort bleibt alles beim Alten.

Die Wichtigsten Punkte der künftigen Zusammenarbeit im Detail:
Zitiert von: http://www.microsoft.com/Presspass/press/2009/jul09/07-29release.mspx

  • The term of the agreement is 10 years;
  • Microsoft will acquire an exclusive 10 year license to Yahoo!’s core search technologies, and Microsoft will have the ability to integrate Yahoo! search technologies into its existing web search platforms;
  • Microsoft’s Bing will be the exclusive algorithmic search and paid search platform for Yahoo! sites. Yahoo! will continue to use its technology and data in other areas of its business such as enhancing display advertising technology.
  • Yahoo! will become the exclusive worldwide relationship sales force for both companies’ premium search advertisers. Self-serve advertising for both companies will be fulfilled by Microsoft’s AdCenter platform, and prices for all search ads will continue to be set by AdCenter’s automated auction process.
  • Each company will maintain its own separate display advertising business and sales force.
  • Yahoo! will innovate and “own” the user experience on Yahoo! properties, including the user experience for search, even though it will be powered by Microsoft technology.
  • Microsoft will compensate Yahoo! through a revenue sharing agreement on traffic generated on Yahoo!’s network of both owned and operated (O&O) and affiliate sites.
  • Microsoft will pay traffic acquisition costs (TAC) to Yahoo! at an initial rate of 88% of search revenue generated on Yahoo!’s O&O sites during the first 5 years of the agreement.
  • Yahoo! will continue to syndicate its existing search affiliate partnerships.
  • Microsoft will guarantee Yahoo!’s O&O revenue per search (RPS) in each country for the first 18 months following initial implementation in that country.
  • At full implementation (expected to occur within 24 months following regulatory approval), Yahoo! estimates, based on current levels of revenue and current operating expenses, that this agreement will provide a benefit to annual GAAP operating income of approximately $500 million and capital expenditure savings of approximately $200 million. Yahoo! also estimates that this agreement will provide a benefit to annual operating cash flow of approximately $275 million.
  • The agreement protects consumer privacy by limiting the data shared between the companies to the minimum necessary to operate and improve the combined search platform, and restricts the use of search data shared between the companies. The agreement maintains the industry-leading privacy practices that each company follows today.

The agreement does not cover each company’s web properties and products, email, instant messaging, display advertising, or any other aspect of the companies’ businesses. In those areas, the companies will continue to compete vigorously.

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