jailbreak.3.1Mit der Version 3.1 von Apples iPhone-Betriebssystem kamen zwar wenige Neuerungen, dafür aber einige unliebsame Einschränkungen. Es ist von Haus aus mit 3.1 nicht mehr möglich, das Handy als Modem zu benutzen (Tethering). Gerade das ist aber eine vielgenutzte Möglichkeit von Besitzern. Alle ab dato neu ausgelieferten iPhones sind bereits mit 3.1 bestückt, was die Sache bezüglich des Tethering brisant macht. Einige Provider (in Deutschland z. B. T-Mobile) verlangen eine hohe Pauschale pro Monat, welche als Gegenleistung das Tethering wieder ermöglicht, bis zur Softwareversion 3.0 war diese Funktion per Standard für jeden verfügbar.

Es vergingen einige Wochen, Zweifler sagten, es wird wahrscheinlich keine Möglichkeit geben, 3.1 je zu knacken, doch genau das ist nun gelungen.

Blacksn0w ist fertig und die kleine Revolution perfekt. Mit dem Tool ist nun möglich, auf allen erhältlichen iPhone-Modellen einen Jailbreak durchzuführen, und damit jede beliebige SIM-Karte im Telefon zu nutzen.

Positiver Nebeneffekt: Die mit Version 3.1 eingeführte Neuerung des nicht mehr nutzbaren Tethering ist auch vom Tisch! Mit Blacksn0w kann diese Funktion wieder aktiviert werden.

Ältere Artikel zum Thema:
* iPhone OS 3.1 Jailbreak is here! Finally released for iPhone 2G, (not 3G, 3Gs)
* iPhone OS 3.1: Jailbreak für ältere Modelle ist da! (3GS noch nicht!)

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iphone-p55-sync-problemUPDATE (07.11.2009 17:00 Uhr): Die Firma Gigabyte bietet nun ein BIOS-Update (Beta) an, welches das iPhone-Sync-Problem beheben soll. Von Asus und MSI gibt es bisher noch nichts Neues zum Thema.

Ursprünglicher Artikel:
Die neuen iMacs mit Intels P55-Chipsatz (CPU: i5/i7) stehen kurz vor der Auslieferung, da taucht nun ein ungeahntes und gleichermaßen unschönes Probleme auf.

Die USB-Controller auf P55-Chipsatz-Mainboards laufen nicht mit dem iPhone bzw. dessen Sync-Funktion. Bedeutet: schließt man ein iPhone an einen Rechner (derzeit als Selbstbausysteme verfügbar) mit einem neuen Mainboard, welches den P55-Chipsatz mitbringt, an, so wird von iTunes das iPhone zwar brav erkannt und das Gerät (Akku) auch geladen, jedoch ein Synchronisieren schlägt mit einer Fehlermeldung fehl.

Einzige Lösung bisher:
In das betreffene System einen PCI-USB-Controller einbauen.

Für einen iMac taugt diese Lösung natürlich nicht, also ist nun möglicherweise Apple gefragt, schnell ein Update zu liefern, bevor sich die Probleme noch weiter häufen.

Die Frage die ich mir stelle: Hat sich Intel bei der Entwicklung des Chipsatz nicht exakt an die Spezifikation gehalten bzw. die Abwärtskompatibilität nicht genau im Visier gehabt? Hat möglichweise Apple beim Programmieren der Sync-Steuerung und der Einbindung der Schnittstelle nicht genau gearbeitet oder sich vielleicht – um in der Entwicklungsphase ein Problem zu lösen – mit einem kleinen “dirty coding”-Trick geholfen, um die Sache zum Laufen zu bringen, was sich nun mit einem neuen Chipsatz rächt, da die Sache nie “sauber” programmiert wurde?

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